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Dashboard für Betriebssoftware (OT) entsteht in Zusammenarbeit

Ein benutzerdefiniertes Dashboard mit Echtzeitwerten ergibt sich aus Softwareentwicklung und der Digitalisierung von Prozessen. Um die Übersicht zu verbessern und relevante Informationen automatisiert anzureichern, entwickelten wir im Auftrag unseres Kunden GETEC ein digitales Dashboard.

Dashboard nach ISA101.

Die Digitalisierung betrifft uns alle. Erstaunlich, dass wir in Projekten der ControlTech Engineering AG (CTE) dennoch oft auf nicht digitalisierte Prozesse treffen. Produktionsanlagen werden automatisiert, um die Rentabilität und die Sicherheit zu steigern. In der Schaltwarte zur Überwachung der Anlagenautomation hängen aber ausgedruckte Informationen wie Notizen, Schichtpläne oder Anlieferung.

Wieso?

Digitale Lösungen entstehen nicht im stillen Kämmerlein. Sie entstehen in Zusammenarbeit aller Beteiligten. Genau hier zeigt sich die Expertise der ControlTech Engineering AG, die in den Bereichen Automation, Data Management und Industrial IT tätig ist.

Die CTE-Fachkräfte sorgen automatisch für mehr Sicherheit und Rentabilität von Produktionsanlagen – und Prozessen. Damit das geschehen kann, hinterfragen IT-Spezialisten Prozesse – so wie am Beispiel derjenige einer Magnettafel. Ist sie noch zeitgemäss? Wie könnte eine digitale Lösung aussehen, die von Betriebsmitarbeitenden via Touchscreen und/oder via Maus und Tastatur bedient wird? Es geht bei Softwareentwicklung immer um eine flexiblere Konfiguration und eine bessere Darstellung (Dashboard), die intuitives Bedienen ermöglichen. Meist ist eine Schnittstelle zur Produktionsanlage verfügbar. CTE ist auf Custom Tools spezialisiert: Eine bereits vorhandene Schnittstelle in Quasi-Echtzeit implementiert die realen Füllstände der angezeigten Tanks. Wichtig sind auch modulare Bausteine, damit künftige Erweiterungen schon von Anfang an eingeplant werden können. Beim erwähnten Projekt mit der Magnettafel sollen zum Beispiel Anwendungs- und Darstellungsaufbau so konzipiert werden, dass in Zukunft eine digitale Anzeige des Schichtplans und des LKW-Anlieferungsplans möglich sind.   

Ein Vorprojekt mit konkretem Lastenheft ist für den Erfolg essenziell

Vorprojekt
Standortbestimmung als Projektstart mit Einbezug aller relevanten Beteiligten.
Stakeholder-Einbezug
Mitarbeitende, Betriebsleitung und Projektleitung werden früh eingebunden, um Anforderungen gemeinsam zu definieren.
Lastenheft
Erarbeitung eines verbindlichen Lastenhefts als Grundlage für die Umsetzung.
Lösungsvarianten
Angebot mit Fat-Client- und Web-Client-Lösung sowie Auswahl des Funktionsumfangs der Version 1.0 (z. B. Tankvisualisierung, Füllstandsanzeige, Einkaufs- und Hardwareunterstützung).
UX/UI-Design
Entwicklung eines benutzerfreundlichen Dashboards mit Fokus auf User Experience und Interface Design.
Iterationen
Mehrstufiger Entwicklungsprozess mit regelmässigem Feedback der Endanwender und Entscheidungsträger.
Prototyping
Erstellung von Wireframes, Simulation des Anwendungsverhaltens und schrittweise Optimierung der Visualisierung gemeinsam mit soultank.
Entwicklung
Umsetzung der Basisstruktur und Schnittstellen sowie laufende Präzisierung der funktionalen Anforderungen.
Tests
Inhouse-Tests auf der geplanten Zielinfrastruktur dank früh definierter Hardware- und Systemarchitektur.
Finalisierung
Optimierungen auf Basis der Testergebnisse und Abschluss der Entwicklung bis zur einsatzbereiten Lösung.

Die Akzeptanz steigert sich durch Zusammenarbeit

Software entsteht nicht im stillen Kämmerlein, sie ist das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit. Am Ende müssen die Software-Bedienenden sie verstehen und nutzen. Die ControlTech Engineering AG ist sich dieser Verantwortung bewusst. Der Einbezug mit Testings und Feedbackrunden gehören zum Standardprozess. Durch passende Einflussplattformen entstehen Klarheit und Akzeptanz. Neue und angepasste Anforderungen entwickeln sich. Sie fliessen durch Aufwandverschiebungen direkt ein oder werden für künftige Erweiterungen vorgemerkt. Wichtig sind am Schluss auch Reviews, um das Lastenheft zu überarbeiten. Mit diesem Update können weitere Versionen zu einem späteren Zeitpunkt entstehen.

Ein iterativer Prozess zur kundenorientierten Lösung

Im Fall der GETEC wurde die ursprüngliche, nach Industriestandard ISA101 visualisierte, Version der ControlTech Engineering AG auf Kundenwunsch noch einmal überarbeitet. «Als klare Wiedererkennung der Firma wollten wir das Logo und die Farben der GETEC in den Hintergrund der Visualisierung integrieren», erklärt Betriebsleiter Dr. Stefan Peterli. Die finalen Anpassungen wurden nun umgesetzt und die Version erfolgreich bei Kunden installiert. Genau so arbeitet ControlTech Engineering: Im konstruktiven Dialog – so standardisiert wie möglich, so individuell wie nötig.

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Der Betriebsleiter zeigt sich ebenfalls begeistert: «Ich möchte mich für die hohe Professionalität während des gesamten Projekts bedanken. Das Team hat unsere Erwartungen genau verstanden und unsere Anliegen stets berücksichtigt. Dies war massgeblich für die erfolgreiche Inbetriebnahme des neuen Dashboards. Mit diesem Tool machen wir einen grossen Schritt in Richtung Digitalisierung der Fabrik. Das Dashboard wird von Schichtpersonal, Meisterbüro und Betriebsleitung gleichermassen gut angenommen. Dies liegt zum einen daran, dass erfahrene Mitarbeitende aus unserem Betrieb an der Entwicklung beteiligt waren und das Dashboard somit exakt auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist. Zum anderen bietet es eine intuitive Benutzerführung und liefert alle relevanten Informationen auf einen Blick.»

Weiter führt Dr. Stefan Peterli aus: «Die Mitarbeitenden wünschen sich bereits die Implementierung weiterer Optionen, wie die Darstellung des Schichtplans, der wöchentlichen LKW-Anlieferungen und die Verwaltung der IBCs. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ControlTech Engineering und die Umsetzung dieser zusätzlichen Funktionen.»

Rückblickend kann festgehalten werden, dass der gute Einbezug aller Beteiligten von grosser Wichtigkeit ist. Damit entsteht eine hohe Akzeptanz bei den Anwenderinnen und Anwendern. Im besten Fall entsteht Begeisterung bei der alltäglichen Verwendung. Das wiederum ist Nährboden für neue Wünsche, weil auf einmal mehr Möglichkeiten zur Optimierung entstehen. Es entsteht eine Win-Win-Situation für alle. Mit jedem Projekt entsteht neues Wissen: neue Erkenntnisse hinsichtlich Projektablauf, Kollaborationen mit neuen Partnerfirmen in Spezialgebieten, neue technische Kenntnisse sowie Erfahrungen und Rückflüsse im Software-Entwicklungsprozess. So funktioniert eine gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen. Hier entsteht der Mehrwert für alle.

Bild von Sascha Zeller, Business Unit Manager Data Management bei ControlTech Engineering AG.

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