Hochverfügbare OT-Infrastruktur für Roche pRED
Das pRED Innovation Center von Roche in Basel vereint moderne Forschungs-, Labor- und Arbeitswelten in vier Gebäuden. CTE wurde beauftragt, dafür eine zentrale und hochverfügbare Infrastruktur für die technischen Systeme aufzubauen. Ziel war eine einheitliche, skalierbare und sichere Systemlandschaft, die sich zentral betreiben und langfristig erweitern lässt.
Auftrag
Für das pRED Innovation Center sollte eine zentrale, hochverfügbare und skalierbare OT-Infrastruktur geschaffen werden, welche die technischen Systeme der vier Gebäude sicher miteinander verbindet und in die Roche-Architektur integriert.
Vernetzung der technischen Gebäudeautomation über eine zentrale Infrastruktur
Bereitstellung einer hochverfügbaren und skalierbaren Rechenplattform
Aufbau einer einheitlichen Netzwerkarchitektur inklusive Security und Segmentierung
Rollenbasierte Systemzugriffe und zentrale Administration
Integration der verschiedenen Gewerke in die bestehende Roche-Systemlandschaft
Vorgehen
CTE entwickelte eine zentrale OT-Architektur mit hochverfügbaren Systemen und Netzwerken sowie einem leistungsfähigen Backbone. Eine virtualisierte Recheninfrastruktur stellt die Plattform für die technischen Systeme und Anwendungen bereit.
Für einen zuverlässigen und sicheren Betrieb wurden die Netzwerke segmentiert, Zugriffe kontrolliert und zentrale Dienste für Administration, Backup und Monitoring integriert. Eine zentrale Leitwarte schafft zusätzlich eine übergreifende Übersicht über die angebundenen Systeme.
Ein wichtiger Bestandteil war die konsequente Standardisierung. Das eingesetzte «CTE ICS-Konzept» orientiert sich an ITIL- und BSI-Standards und schafft eine einheitliche Grundlage für Architektur, Security, Betrieb und Dokumentation.
Ergebnisse
Entstanden ist eine zentrale und skalierbare OT-Infrastruktur, über die die technischen Systeme der Gebäude sicher miteinander vernetzt und zentral administriert werden können.
Die Dimension des Projekts zeigt sich auch im Mengengerüst:
über 800 UKV-Verbindungen
über 400 Firewall-Regeln
über 200 Switches
über 80 virtuelle Maschinen
über 60 VLANs
Die standardisierte Architektur reduziert die Systemvielfalt, unterstützt eine zentrale Administration und schafft die Grundlage für einen langfristig wartbaren und erweiterbaren Betrieb.