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Zukunftsfähiges Leitsystem für die Gasversorgung

GVM modernisierte gemeinsam mit CTE das Leitsystem für seine Gasinfrastruktur. Ziel ist eine zukunftsfähige Lösung, die sich intuitiv bedienen, effizient warten und langfristig weiterentwickeln lässt. Basis des neuen Systems ist zenon.

Auftrag

Das bestehende Leitsystem war stabil und zuverlässig, über die Jahre jedoch durch individuelle Anpassungen und Sonderlösungen gewachsen. Eine Migration auf eine neue Version wäre jedoch mit hohem finanziellem und technologischem Aufwand verbunden gewesen. Gleichzeitig sollte das zukünftige System neue Anforderungen erfüllen und die über Jahre gewachsene Systemlandschaft vereinfachen.

Gesucht war deshalb ein modernes und wartbares Leitsystem, das die bestehende Funktionalität erhält und gleichzeitig offen für Erweiterungen und die Anbindung von Fremdsystemen sein und ein effizientes Engineering ermöglichen.

Als technologische Basis wurde zenon gewählt. Die Plattform bietet die notwendige Flexibilität für kundenspezifische Anforderungen und eignet sich für den Einsatz in Energie- und Infrastrukturumgebungen.

Vorgehen

Die Umsetzung erfolgte schrittweise und in enger Zusammenarbeit mit GVM. Nach einer Konzeptphase wurde die Lösung zunächst mit zwei Stationen als Proof of Concept umgesetzt und gemeinsam mit GVM weiterentwickelt. Anschliessend erfolgte die schrittweise Integration der weiteren Stationen.

Ein Parallelbetrieb des bestehenden und des neuen Leitsystems ermöglichte dabei einen kontrollierten Übergang. Für eine effiziente Umsetzung und langfristige Wartbarkeit setzte CTE auf standardisierte Schnittstellen, wiederverwendbare Templates und möglichst wenige Sonderlösungen.

Ergebnisse

GVM verfügt heute über ein modernes Leitsystem auf Basis von zenon. Mit dem neuen Leitsystem wurden rund 34'000 Datenpunkte und 98 Stationen beziehungsweise Standorte umgesetzt. Zusätzlich wurden zwei Umsysteme angebunden.

Die neue Visualisierung ermöglicht eine intuitivere Bedienung und einen besseren Überblick über das Leitungsnetz. Die verbesserte Alarmübersicht unterstützt zudem eine schnellere Fehlerlokalisierung.

Langfristiges Ziel der gewählten Architektur ist, dass GVM das System weitgehend selbst betreuen und weiterentwickeln kann