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Siemens S7 F-System (Distributed Safety)
Siemens Simatic S5
Siemens Simatic S7
Siemens WinCC / WinCC flexible
Standardisierte Schnittstellen zu Package Units (PU)
zenon

Siemens S7 F-System (Distributed Safety)

Überall wo an Anlagen erhöhte Sicherheitsanforderungen gestellt werden, können die fehlersicheren Automatisierungssysteme (F-Systems) von Siemens eingesetzt werden. Diese setzen sich die Steuerung und Überwachung von Prozessen, mit unmittelbar erreichbarem sicheren Zustand der Anlage, bzw. des entsprechenden Anlagenteils, zum Ziel. Diese erhöhte Sicherheit wird überall da eingesetzt, wo eine konventionelle Abschaltung eine Gefahr für Mensch oder Umwelt bedeuten würde.

Die erste Steuerung, welche diesen Anforderungen gerecht wurde war 1980 die Simatic S5-110F. Später kamen noch die S5-115F und S5-95F dazu. Die Simatic S7-Reihe beinhaltet S7-300F und S7-400F Systeme, welche vom kleinen bis oberen Leistungsbereich vorgesehen sind. Für den unteren Leistungsbereich wurde die ET200 Reihe um einige fehlersichere Interfacemodule (IM 151) erweitert.

Mit Hilfe des PROFIsafe-Protokolls können sowohl Profibus als auch Profinet in F-Systemen genutzt werden. Es können auch Standard- und sicherheitsgerichtete Stationen oder Busteilnehmer über ein gemeinsames Bussystem verbunden sein. Es spielt keine Rolle ob auf dem Bus Profinet oder Profibus läuft, die fehlersichere Kommunikation ist über Busgrenzen hinweg möglich.

Somit entsteht durch die Integration von Sicherheitstechnik in Standard-Automationssystemen Vorteile wie ein reduzierter Verdrahtungsaufwand oder der Mischbetrieb von Sicherheits- und Standardprogramm in einer CPU.

Programmiert werden F-Systeme  mit Hilfe des Optionspaketes „Distributed Safety“, welches die Programmiersprachen F-FUP und F-KOP zur Verfügung stellt. Soll in CFC programmiert werden ist das Optionspaket „S7 F Systems“ notwendig, welches für Hochverfügbare Anlagen verwendet wird.

Diversitaet
Diversität

Die erhöhte Sicherheit wird folgendermassen erreicht. Für das durch den Anwender erstellte fehlersichere Anwenderprogramm generiert „Distributed Safety“ ein Gegenstück (Generiertes Sicherheitsprogramm), welches aus den diversitären Operanden und Operationen besteht

Diese beiden Programme werden von der F-CPU nacheinander abgearbeitet und die Ergebnisse verglichen. Sollte ein Fehler vorliegen reagiert die F-CPU und führt die Anlage in einen sicheren Zustand. Da nicht für jede Operation ein Gegenstück verfügbar ist, sind die gewünschten Operationen (UND, ODER, etc.) beim Programmieren etwas eingeschränkt. Da aber eigentlich nur Sicherheitsfunktionen programmiert werden müssen, reichen die vorhandenen Operationen auf jeden Fall für die Umsetzung.


Beispielprojekte mit Siemens F-System (Distributed Safety):

  • Zur Zeit in Ausführung, Bericht wird nachgereicht
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