PLS

PLS - Prozessleitsystem

 

Ein Prozessleitsystem (engl. process control system, PCS) dient zum Führen einer verfahrenstechnischen Anlage, zum Beispiel einer pharmazeutischen Anlage. Es besteht typischerweise aus sogenannten prozessnahen Komponenten und Bedien- und Beobachtungsstationen.
Prozessleitsysteme werden meist für grössere Anlagen eingesetzt und bestehen meist aus einem Paket, das folgende Mechanismen beinhaltet:

  • Kontroller zur Steuerung von Aktoren und Aufnahme der Messwerte
  • Alarmsystem
  • Anlagenvisualisierung
  • Kurvenaufzeichnung
  • Benutzerverwaltung
  • Möglichkeiten des Engineering
  • Batch-System zur Rezeptfahrweise
  • Datenschnittstellen zu externen Systemen


Die Kontroller erledigen die eigentlichen Steuerungs- und Regelungsaufgaben und sind mit Sensoren (zum Beispiel Druckmessumformern) sowie Aktoren (zum Beispiel Regelventilen) verbunden. Die Bedien- und Beobachtungsstationen dienen der Visualisierung der verfahrenstechnischen Anlage und befinden sich in der Schaltwarte oder im Prozessraum. Kontroller und Bedien- und Beobachtungsstationen sind über ein Bussystem miteinander verbunden.


CTE setzt die folgenden PLS-Systeme ein:

1 ABB Freelance 800F
2 ABB Sattline
3 Emerson Delta V
4 Siemens SIMATIC PCS 7
5 Systemablösung bei der Clariant