Projekte

Hochdruckhydrierung Biazzi

Mit Höchstdruck zum durchschlagenden Erfolg


Besonderheiten

  • Rezepthandler Fa. CTE
  • Unabhängige Rezeptierung der Prozesseinheiten
  • Programmstruktur in Prozesseinheiten, Grundfunktionen und Device
  • Abgesetzte (KVM) Bedieneinheit in Ex-Zone
  • OS-Client auf virtueller Maschine

Herausforderung

Die Anlage - werkseitig auf einen Betriebsdruck von 40 bar ausgelegt wurde aber nur mit 10 bar betrieben, da das Prozessleitsystem auf ein vordefiniertes Produkt angepasst werden musste. Der Prozess wurde weiterentwickelt, doch die Parametrierung und Anpassung weiterer Komponenten erwies sich mit dem alten Prozessleitsystem als schwierig und wenig benutzerfreundlich. Die Automation wurde von festen Sequenzen auf frei rezeptierbare Abläufe geändert.

Umsetzung

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Biazzi-Prozessanlage

Die bestehende Hydrieranlage wurde in drei Prozessgruppen aufgeteilt, technisch modernisiert und entsprechend den Prozessanforderungen auf den maximal zulässigen Prozessdruck von 40 bar ausgebaut. Die Überwachung übernimmt das Prozessleitsystem Simatic PCS 7, Version 7.0 mit Hard- und Software und dem darauf aufgesetzten CTE-Rezeptursystem.

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Serveranlage AS400

Alle Ventile sind neu über Profibus DP mit der Steuerung verbunden. Das Softwarekonzept wurde konsequent in Prozesseinheiten und Grundfunktionen realisiert, was bei der Ausführung, den Tests und der Inbetriebnahme erhebliche Vorteile brachte.

Die qualifizierte Anlage und validierte Steuerung mit Einbezug von 21 CFR Part 11 produziert nun effizienter und mit bis zu 60% erhöhtem Ausstoss als vorher bei gesteigerter Qualität und wesentlich verbesserter Reproduzierbarkeit.


Fakten

System: Siemens PCS 7
1 Kontroller - 1 Server - 2 OPs
Anlage:
ExZone - 1 Hauptapparate und 2 Vorlagen/Zwischenbehälter
Peripherie:

ca 140 IOs sowohl Remote IOs als auch diskret

Downloads

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