Projekte

Rauchgaskonditionierung

Wie ein Phoenix aus der Asche


Besonderheiten

  • Durchdachtes und flexibles Anlagenkonzept
  • Weltweit im Einsatz
  • Einfacher Wechsel von Sprache und Farbschema

Herausforderung

Beim Bau Ihrer Rauchgaskonditionierungsanlagen für die Optimierung von Elektrofiltern in Kohlekraftwerken zur Verbesserung der Abscheideleistung von Staub ging die Firma Pentol GMBH im Herbst 2007 mit der CTE als Softwarepartner neue Wege. Anlagenfunktionalität, Softwareübersicht und Zuverlässigkeit wurden als Grundbedingung vorausgesetzt.

Umsetzung

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Alles in einem Container

Da die Anlagen modular sind, muss auch die Software dementsprechend aufgebaut sein, d.h. es kann relativ einfach auf die entsprechenden Kundenanforderungen, betreffend Rauchgasmenge und der Anzahl Rauchgaskanäle eingegangen werden.

Diese Modularität wird im Anlagenbau durch die Verwendung von Containern erreicht. Jeder Container mit einem Schwefeltank als einzelnes Modul bildet eine Konditionierungsanlage welche in Grössen von 10kg bis 80kg hergestellt werden kann (Dosierleistung in kg Schwefel pro Stunde).

Die Steuerung der Anlage wird in verschiedenen Varianten ausgeführt
  • 1 Steuerung (Kombination aus Konditionierung und Tanksteuerung)
  • 3 Steuerungen (Konditionierung 1 und 2 und zusätzlich eine Tanksteuerung)
  • Es ist eine beliebige Anzahl Konditionierungen möglich
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Visualisierung mit WOP-iT

Die Firma CTE war bei der Erstellung der ersten Funktionsbeschreibung beteiligt, welche auf den Erfahrungen und Kenntnissen der bisher realisierten Anlagen basierte. Anschliessend wurden FSDS und FUP erstellt, diese Dokumente bildeten die Basis für die Erstellung von SPS-Programm und der Visualisierung.

Die Anlage ist in 4 Grundfunktionen unterteilt, welche von einem Sequenzerbaustein im Automatikbetrieb angesteuert wird. Für Testzwecke gibt es zusätzlich einen Handbetrieb, in welchem die einzelnen Aktoren direkt angesteuert werden können.

Da die Anlagen weltweit zum Einsatz kommen, müssen die Sprache und das Farbschema der Visualisierung direkt am Panel geändert werden können. Dies erfolgt in der Regel per Auswahltaste (oder Benutzerabhängig).

Ein Fernzugriff via Modemverbindung ist ebenfalls implementiert. Diese Funktion erlaubt die rasche Unterstützung bei Inbetriebnahmen oder Anpassungen von Funktionsänderungen. Änderungen in der Visualisierung sind durch einfaches Tauschen der Speicherkarte im Panel möglich.

Referenzen

Mittlerweile hat CTE zusammen mit Pentol bereits 11 Anlagen (Stand Dezember 2009) Europaweit in Betrieb genommen.


Fakten

System: Siemens S7 (CPU 315-2DP oder CPU 315-2PN/DP)
Panel SPS (MPI oder Ethernet)
Visualisierung mit Lauer WOP-iT
Lauer WOP-iT GX 1200tc für Konditionierung
Lauer WOP-iT X 640tc bei zusätzlicher Tanksteuerung
Anlagen:
2 x Kombination aus Konditionierung und Tanksteuerung (MPI)
5 x Kombination aus Konditionierung und Tanksteuerung (Ethernet)
1 x Konditionierung 1/2 und zusätzliche Tanksteuerung (Ethernet)
1 x Konditionierung 1/2/3 und zusätzliche Tanksteuerung (Ethernet)
Peripherie: ca 800 I/Os sowohl via Remote IOs als auch diskret
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