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Windows 8

Neuerungen, Versionen, Vorteile, Nachteile usw.



Neuerungen

Windows 8 Oberfläche

Die grösste Neuerung in Windows 8 ist die neue Oberfläche, welche vielen vielleicht schon als Metro bekannt ist. Diese heisst jetzt aber in der endgültigen Version „Windows 8“, weil der Name „Metro“ einer anderen Firma gehört.  Eine andere wichtige Neuerung ist, dass das neue Windows sehr schnell bootet und dies wurde erreicht, in dem der ganze Bootvorgang neu gestaltet wurde. Windows 8 benötigt auch weniger Arbeitsspeicher als Windows 7, dies liegt daran, dass bei Windows 8 beim Starten nicht so viele Dienste gestartet werden. Laut Microsoft muss man mit Windows 8 seinen PC überhaupt nicht mehr ausschalten, sondern in nur noch in den Schlafmodus „Connected Standby“ stellen. In diesem Zustand verbraucht er fast keine Energie, kann aber gleichzeitig noch Informationen (z.B. Nachrichten, Befehle usw.) empfangen. .

Oberfläche – Windows 8 (Metro)

Desktop mit Musik App

Die neue Oberfläche von Windows 8 besteht aus Kacheln und Charms, auf welcher es keine Fenster mehr gibt, sondern nur noch Apps, welche im Vollbild Modus laufen. Es gibt nur die Möglichkeit eine App in einer Breite von 320 Pixel neben einem anderen App laufen lassen, diese Art ist erst möglich, ab einer Bildschirmauflösung von 1366 x 768 Pixel, welche aber jeder neuere Bildschirm unterstützt.  Der alte Desktop ist auch noch vorhanden, er wird sozusagen wie ein App ausgeführt, das Startmenü wurde entfernt und so zu sagen mit der Windows-8 Oberfläche ersetzt. Auf dem alten Desktop gibt es immer noch die guten alten Fenster. Auf der Windows 8 Oberfläche gibt es eine neue Suche, die über einfaches eintippen eines Textes gestartet werden kann. Anschliessend sucht Windows 8 den Begriff in allen Apps, Programmen  und Dateien.

 

Linkes CharmRechtes CharmDie Charms sind eine von wenigen Funktionen, welche auf der Metro und der Desktop Oberfläche existieren. Charms sind Leisten, welche mit einem Touch von der jeweiligen Seite herein gewischt werden oder mit der Maus, im jeweiligen Ecken aufgerufen werden.  In einem Charms werden ganz verschieden Funktionen angezeigt, auf der linken Seite des Bildschirmes werden die letztgenutzten Windows-8 Apps angezeigt. Auf der rechten Seite wird im Charm eine Suchen-, eine Teilen- (für Facebook, Twitter usw.) Funktion angeboten.  Gleichzeitig gibt es noch eine Verknüpfung zur Windows 8 Oberfläche und eine zu den Geräten und den Einstellungen.

Integrierung von Facebook, Google usw.

Apps für Onlinedienste

Bei Windows 8 kann man viele Online-Dienste direkt in das Betriebssystem einbinden.  Eine Hauptrolle spielen bei dieser Integration die Onlinedienste von Microsoft, welche nicht mehr aus dem erst kurz eingeführten Windows Live bestehen, sondern aus dem neuen Microsoft-Konto, mit welche sämtliche Dienste von Microsoft verknüpft sind. Gleichzeitig können aber auch andere Onlinedienste, wie z.B. Facebook, Flickr oder Google Mail direkt in Windows 8 eingebunden werden. Mit diesen Diensten kann man Nachrichten, Fotos und noch vieles mehr synchronisieren.

Ein neues Windows 8 APP soll dabei eine zentrale Kontakteverwaltung realisieren, dieses kann mit verschieden Konten synchronisiert werden und  somit soll das Chaos vermieden werden, mit den verschieden Kontakten.  Alle Kontakte, welche in dieser APP synchronisiert werden, können auch von anderen APPs verwendet werden.

 

Virtualisierung

Bei Windows 8 ist Virtualisierung ein grosses Thema, einerseits kann man das Windows auf einer virtuellen Festplatten booten und laufen lassen, andererseits können virtuelle Festplatten/CD-Images automatisch ins System eingebunden werden und auf der Version Pro und Enterprise  ist Hyper V schon im System integriert.

Bei den Festplatten kann mit einer Virtualisierung mehrere physische Festplatten zusammengefasst werden, dies nennt man dann ein „Storage Pool“. Bei einem Storage Pool ist auch egal wie die Festplatte angeschlossen ist (SATA, USB usw.)  und die Festplatten können auch verschiedene Grössen haben. Wenn eine Festplatte in einem Storage Pool ist, dann kann man sie einfach nur noch über den Storage Pool ansprechen und nicht mehr direkt. Ein Storage Pool kann aus mehreren hundert Festplatten bestehen, Microsoft hat keine direkte Grenze nach oben gesetzt.

Neu bei Windows 8 ist die integrierte Hypervisor, welche es bis jetzt nur auf dem Windows Server 2008 gab. Diese Virtualisierungssoftware Hyper Vheisst Hyper-V. Aus Voraussetzungen sind eine 64-Bit System, ein aktueller Prozessor, mindestens  4 GByte Arbeitsspeicher und ein Windows 8 in der Version Professional oder Enterprise. Auf die virtuellen Maschinen kann man per VM-Konsole oder per Remote Desktop zugreifen. In eine virtuelle Maschine lassen sich mehre virtuelle Festplatten einbinden, welche auch auf einem Fileserver liegen können. Auf die Daten einer virtuellen Festplatten (VHD) lässt sich auch direkt vom Windows 8 Explorer zugreifen, ohne dass die Maschine laufen muss.


Windows 8 TO GOWindows 8 -To Go

Eine andere neue Funktion bietet die Möglichkeit, aus seinem Windows 8 eine portable Version auf seinem USB Stick zu erstellen. Dieses Windows kann auf jedem PC gestartet werden und Windows passt automatisch die Treiber an und alle Daten werden automatisch auf dem USB Stick gespeichert. Voraussetzungen für ein Windows TO GO sind ein 32 GByte grosser USB-Stick, am besten mit USB 3 und eine Windows 8 Version Enterprise.


Versionen

Microsoft hat angekündigt das es vier verschiedene Versionen von Windows 8 geben wird, von welchen aber nur zwei in den offenen Verkauf kommen werden. Die Windows 8 Enterprise Version wird nur mit Volumenlizenzen an Firmenkunden verkauft und die Windows 8 RT Version gibt es nur vorinstalliert auf einem Gerät (Tablet).

bild_9

Vorteile

-    schneller Bootvorgangbild_10

-    Touch optimiert

-    neue Oberfläche (Vor- oder Nachteil)

-    Windows 8 TO Go

-    integrierte Virtualisierung

-    schnelle Installation

-    benötigt weniger Arbeitsspeicher

Nachteile

-    alter Desktop nicht mehr vorhanden

-    neue Oberfläche (Vor- oder Nachteil)

-    viele Programme sind noch nicht für die Windows 8 Oberfläche optimiert

-    benötigt teilweise optimierte Hardware

 

Windows 8 - neuer Taskmanager

Windows 8 - neuer Taskmanager
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Was ist XPMode?

Unter Windows7 laufen viele, aber nicht mehr alle Anwendungen, welche unter XP noch problemlos funktioniert haben. Der XPMode ist nichts anderes, als ein Windows XP. Es wird ein Programm installiert, welches unter Windows7 das Windows XP starten und ausführen kann (Virtualisierung).

Installation

Offiziell funktioniert der XPMode nur unter den Versionen Professional, Ultimate und Enterprise von Win7. Der Grund ist, dass man nur bei diesen eine XP-Lizenz dazubekommt. Wer aber eine originale XP Lizenz hat, kann damit problemlos den XPMode auch unter allen anderen Versionen nutzen.

Wichtig: Um die Installation so einfach wie möglich zu halten, sollte das Service Pack 1 für Win7 schon installiert sein.

Win7 mit Professional, Ultimate und Enterprise

Auf http://www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx die entsprechende Version auswählen. Die beiden Dateien „Windows XP Mode“ und „Windows Virtual PC“ downloaden. Eventuell muss noch eine Sicherheitsprüfung durchgeführt werden. Einfach immer auf weiter (Continue) klicken. Das herunterladen kann einige Minuten dauern.

Danach die Datei „WindowsXPMode_de-de.exe“ ausführen und den Anweisungen folgen. (Je nach gewählter Sprache kann sich der Name unterscheiden). Die Option zum Konfigurieren der virtuellen Maschine aktiviert lassen. Falls ein Neustart gefordert ist, diesen durchführen. Danach die Datei „Windows6.1-KB958559-x64-RefreshPkg.msu“ (Auch hier: Abweichungen möglich) ausführen und installieren und dann den Computer neu starten.

Alle anderen Versionen

Zuerst muss Windows Virtual PC unter http://www.microsoft.com/downloads/de-de/details.aspx?FamilyID=2b6d5c18-1441-47ea-8309-2545b08e11dd heruntergeladen werden.

Dazu muss zuerst auf Weiter geklickt und dann das Tool heruntergeladen und ausgeführt werden. Danach kann der Code, den das Programm nach Ausführung ausspuckt in das Feld eingegeben und auf Weiter geklickt werden. Es erscheinen nun Downloadlinks. Beim Herunterladen auf die Version (x86, x64) achten. Danach kann die Datei ausgeführt und installiert werden.

Im Startmenü unter „Windows Virtual PC \ Windows Virtual PC“ kann nun die Übersicht der virtuellen Maschinen geöffnet werden. Oben im Menü kann ein neuer Virtueller Computer erstellt werden. Es erscheint ein Dialogfeld. Nachdem der Name eingegeben ist, kann der Rest so belassen werden, wie er ist. Nach dem Erstellen, erscheint der Computer auch in der Liste. Nun kann die WinXP Installations-CD ins CD-Laufwerk eingelegt werden und via EinstellungenàDVD-Laufwerk prüfen, ob das richtige Laufwerk eingestellt ist.

Nun kann die Maschine gestartet und das Windows-XP installiert werden.

altNach der Installation

Danach findet sich im Startmenü von Windows7 der XPMode. Durch einen Klick startet dann Windows XP.

Wenn Anwendungen installiert werden, werden diese später unter Windows-XP-Mode-Anwendungen angezeigt und können einfach durch einen Klick gestartet werden.